HINTERGRUND
Warum die Temperatur beim Schmelzen stehen bleibt
Erwärmt man Eis von minus zehn Grad, steigt die Temperatur zunächst gleichmäßig an. Bei null Grad passiert etwas Merkwürdiges: Die Heizplatte liefert weiter Energie, das Thermometer bleibt jedoch stehen. Genau dieser Abschnitt ist der Kern der Wärmelehre.
Die zugeführte Energie erhöht dort nicht die Bewegung der Teilchen, sondern löst die Bindungen im Kristallgitter. Erst wenn alles Eis geschmolzen ist, steigt die Temperatur weiter. Deshalb wird für diesen Abschnitt nicht mit der spezifischen Wärmekapazität, sondern mit der Schmelzwärme gerechnet.
Skillsquare prüft solche Aufgaben abschnittsweise. Der Korrektur-Agent erkennt, ob ein Übergang übersehen wurde, der Feedback-Agent erklärt den Unterschied in verständlicher Sprache, und der Förder-Agent erzeugt eine Aufgabe mit genau diesem Plateau, wenn der Fehler erneut auftritt.
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Endtemperatur statt Differenz
Wasser wird von 20 °C auf 80 °C erwärmt. Eingesetzt wird 80 statt 60. Das Ergebnis ist um ein Drittel zu groß – ein Fehler, der beim Nachrechnen ohne Einheiten unsichtbar bleibt.
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Masse in Gramm eingesetzt
Die spezifische Wärmekapazität ist in J/(kg·K) angegeben, die Masse aber in Gramm. Das Ergebnis liegt dann um den Faktor 1.000 daneben.
Selbstkontrolle
Der Wasser-Vergleich
Ein Liter Wasser braucht rund 4.200 J je Kelvin. Wer sein Ergebnis daran misst, erkennt sofort, ob die Größenordnung stimmen kann.