Übersicht · Vier Arbeitsschritte

KI-Workflows nach Fach

Die Arbeit einer Lehrkraft wiederholt sich in vier Schritten: Material vorbereiten, im Unterricht begleiten, Rückmeldung geben, bewerten. Diese Übersicht zeigt für zwölf Fächer, wo KI in jedem dieser Schritte wirklich Zeit spart.

DSGVO-konform Deutsche Server Zwölf Fächer

Wofür diese Übersicht gedacht ist

  • Lehrkräfte, die einen konkreten Arbeitsschritt beschleunigen wollen statt "irgendwas mit KI".
  • Fachschaften, die eine gemeinsame Bewertungslinie im Fach abstimmen.
  • Referendarinnen und Referendare, die Vorbereitung und Korrektur zeitlich in den Griff bekommen müssen.

Was in jedem Fach anders ist

  • Sprachen: Korrektur trennt Sprachrichtigkeit von inhaltlicher Leistung.
  • Naturwissenschaften: Der Lösungsweg zählt mehr als das Ergebnis.
  • Gesellschaftswissenschaften: Quellenkritik und Multiperspektivität sind das eigentliche Kriterium.

Vier Schritte, zwölf Fächer, unterschiedliche Kriterien

Die Versuchung bei KI im Lehrberuf ist, mit dem spektakulärsten Anwendungsfall zu beginnen. In der Praxis trägt der unspektakulärste am weitesten: das differenzierte Arbeitsblatt für die nächste Stunde. Es kostet regelmäßig Zeit, es fällt jede Woche an, und das Ergebnis ist sofort überprüfbar.

Der zweite Schritt, die Begleitung im Unterricht, verändert die Rolle am stärksten. Wenn Lernende bei einer Verständnisfrage nicht warten müssen, bis die Lehrkraft an ihrem Tisch ankommt, verschiebt sich deren Zeit dorthin, wo sie wirklich gebraucht wird. Voraussetzung ist ein Tutor, der mit einer Rückfrage beginnt statt mit der Lösung – sonst entsteht genau die Abhängigkeit, die man vermeiden will.

Feedback und Korrektur sind der Bereich, in dem sich die Fächer am deutlichsten unterscheiden. Ein englischer Essay verlangt eine Trennung von sprachlicher Richtigkeit und inhaltlicher Leistung; wer beides vermischt, benachteiligt Lernende mit schwacher Orthografie und starker Argumentation. Ein Physikprotokoll wird über den nachvollziehbaren Weg bewertet, nicht über das gerundete Endergebnis. Eine Quellenanalyse in Geschichte steht und fällt mit der Frage, ob die Perspektive des Verfassers erkannt wurde.

Deshalb ist dieser Bereich nach Arbeitsschritt und Fach zugleich gegliedert. Jede der 48 Seiten beschreibt einen Schritt in einem Fach mit den Kriterien, die dort gelten – und benennt die Stellen, an denen die Lehrkraft die Entscheidung behalten muss. Die Bewertung einer Leistung bleibt in jedem Fall eine Aufgabe der Lehrkraft; KI liefert die Vorarbeit und die Begründungshilfe, nicht die Note.

SO WÄHLEN SIE AUS

Die vier Arbeitsschritte

Jeder Schritt in zwölf Fächern.

Vorbereiten und begleiten

  • Arbeitsblätter in mehreren Niveaus mit passendem Lösungsteil.
  • Tutor-Einsatz im Fachunterricht mit Rückfrage statt Lösung.
  • Material, das an den Lehrplan des Fachs anschließt.

Rückmeldung geben

  • Feedback zu Schülertexten entlang fachspezifischer Kriterien.
  • Sprachliche und inhaltliche Ebene getrennt beurteilen.
  • Formulierungen, die Lernende weiterbringen statt nur bewerten.

Korrigieren und bewerten

  • Korrekturvorschlag als Vorarbeit, Note bleibt bei der Lehrkraft.
  • Begründungen, die vor Eltern und Prüfungsausschuss standhalten.
  • Gleiche Maßstäbe über die ganze Lerngruppe hinweg.
ALLE SEITEN DIESES BEREICHS

Alle 48 Seiten nach Arbeitsschritt

Vier Workflows, je zwölf Fächer.

Den Schritt beschleunigen, der jede Woche anfällt

Differenziertes Material für die nächste Stunde, Rückmeldung zu Schülertexten und eine begründbare Bewertung – im Fach, in dem Sie unterrichten.

HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zu den Workflows

Nein. Der Korrektur-Workflow liefert eine Vorarbeit: markierte Stellen, Zuordnung zu Kriterien und Formulierungsvorschläge für die Begründung. Die Note setzt die Lehrkraft. Eine automatisierte Benotung wäre rechtlich angreifbar und pädagogisch nicht vertretbar.

Feedback richtet sich an die Lernenden während der Arbeit und soll den nächsten Schritt zeigen. Korrektur richtet sich an die Bewertung einer abgeschlossenen Leistung und muss vergleichbar und begründbar sein. Beide Workflows nutzen unterschiedliche Kriterien und sind deshalb getrennt beschrieben.

Die Übersicht deckt zwölf Fächer ab. Für Fächer, die hier nicht aufgeführt sind, lässt sich der Workflow übertragen; die fachspezifischen Kriterien müssen dann von der Fachschaft selbst ergänzt werden.

Jedes Ergebnis gehört vor dem Einsatz geprüft – das gilt für Arbeitsblätter ebenso wie für Korrekturvorschläge. Die Zeitersparnis entsteht dadurch, dass ein Entwurf vorliegt, nicht dadurch, dass die fachliche Prüfung entfällt.

Starten Sie mit dem Plan, der am besten zu Ihnen passt.

Ob Schüler:in, einzelne Lehrkraft oder ganzes Kollegium – wir haben das richtige Angebot für Ihren Unterricht.

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