Vergleich · Kaufentscheidung

schulKI und Teachino am selben Schulfall prüfen

Ein Anbietervergleich wird erst belastbar, wenn beide Lösungen denselben realen Ablauf bearbeiten. Statt Funktionslisten zählen Unterrichtspassung, Datenweg und der Aufwand bis zur einsetzbaren Fassung.

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AUF EINEN BLICK

Was dieser Vergleich leisten kann – und was nicht

Diese Seite nennt keinen pauschalen Sieger. Sie beschreibt ein Testverfahren, mit dem eine Schule selbst prüft, welche Lösung zu ihrem Bedarf passt, und welche Angaben dafür direkt beim Anbieter einzuholen sind.

  • Funktionsumfang und Konditionen ändern sich – aktuelle Angaben immer beim Anbieter erfragen.
  • Verglichen wird ein realer Ablauf, nicht eine Merkmalstabelle.
  • Muss-Kriterien werden vor dem Test festgelegt, nicht danach.
  • Der Datenweg gehört mit der Datenschutzrolle geprüft, bevor ein Pilot startet.

ENTSCHEIDUNGSHILFE

Wie ein fairer Anbietervergleich aufgesetzt wird

Die entscheidende Vorarbeit liegt nicht bei den Anbietern, sondern in der eigenen Schule: Welcher Ablauf kostet tatsächlich Zeit, und woran wäre eine Verbesserung erkennbar?

  • Einen konkreten Schulfall wählen, den beide Lösungen vollständig bearbeiten.
  • Zwei bis drei Muss-Kriterien definieren, an denen der Test scheitern darf.
  • Den Aufwand bis zur freigegebenen Fassung messen, nicht bis zum ersten Ergebnis.
  • Auftragsverarbeitung, Serverstandort und Rollen vor dem Pilot klären lassen.
VERGLEICHS-WORKFLOW

Drei Prüfsteine, die den Ausschlag geben

Unterrichtspassung, Datenweg und Wechselaufwand entscheiden im Alltag stärker als die Länge einer Funktionsliste.

Passung

Ein Fall, zwei Wege

Beide Lösungen bearbeiten dieselbe Aufgabe aus Ihrem Unterricht – vom Ausgangsmaterial bis zur Fassung, die Sie tatsächlich austeilen würden.

  • Fall festlegen
  • Gleich starten
  • Ergebnis vergleichen

Datenweg

Wer verarbeitet was

Vor dem Pilot wird geklärt, welche Daten das Haus verlassen, wo sie verarbeitet werden und wer die Verantwortung trägt.

  • Datenarten listen
  • Verarbeitung klären
  • Rollen festhalten

Aufwand

Bis zur Freigabe zählen

Gemessen wird die Zeit bis zur fachlich geprüften Fassung – inklusive Nacharbeit und jedem Wechsel zwischen Werkzeugen.

  • Zeit stoppen
  • Nacharbeit erfassen
  • Wechsel zählen
SCHRITT FÜR SCHRITT

Vom Bedarf zur belastbaren Entscheidung

Vier Schritte, mit denen eine Fachschaft in wenigen Wochen zu einer nachvollziehbaren Empfehlung kommt.

Entscheidungsmatrix schulKI vs Teachino
01

Ein Fall, zwei Wege

02

Wer verarbeitet was

03

Bis zur Freigabe zählen

04

Eine Doppelstunde als Maßstab

05

Der Bruch nach der Erzeugung

1

Bedarf in der Fachschaft erheben

Welche Aufgabe kostet regelmäßig die meiste Zeit? Erst dieser Befund macht den Vergleich zielgerichtet.

  • Zeitfresser benennen
  • Beteiligte fragen
  • Ziel formulieren
2

Testfall und Muss-Kriterien fixieren

Ein Ausgangsmaterial, ein Arbeitsauftrag, zwei bis drei Kriterien, an denen eine Lösung scheitern darf.

  • Material festlegen
  • Kriterien setzen
  • Abbruch definieren
3

Beide Lösungen vollständig durchspielen

Der Test endet nicht beim ersten Ergebnis, sondern bei der Fassung, die im Unterricht eingesetzt würde.

  • Durchgang starten
  • Nacharbeit leisten
  • Fassung sichern
4

Datenschutz und Einführung bewerten

Vor der Entscheidung werden Unterlagen geprüft und der Aufwand für Fortbildung und Begleitung geschätzt.

  • Unterlagen prüfen
  • Aufwand schätzen
  • Empfehlung schreiben

PRAXIS

Warum Funktionstabellen in die Irre führen

Vergleichstabellen suggerieren Objektivität, weil sie zählbar sind. Sie bilden aber nicht ab, wie viel Nacharbeit ein Ergebnis noch braucht – und genau dort entsteht der Unterschied zwischen einer Entlastung und einem zusätzlichen Arbeitsschritt.

Aussagekräftiger ist ein Durchgang mit echtem Material: dieselbe Klasse, dieselbe Aufgabe, dieselbe Anforderung an das Ergebnis. Was danach noch von Hand geändert werden muss, ist die eigentliche Vergleichsgröße.

Skillsquare ist auf durchgängige Fachworkflows ausgelegt – von der Aufgabe über die Korrektur handschriftlicher Abgaben bis zum abgeleiteten Fördermaterial. Liegt der Bedarf einer Schule stattdessen vor allem bei Fortbildung oder Werkzeugvielfalt, kann eine andere Lösung die passendere sein.

Testfall

Eine Doppelstunde als Maßstab

Ausgangsmaterial, Arbeitsauftrag und Erwartungshorizont werden vorgegeben; beide Lösungen liefern eine austeilbare Fassung.

Prüfpunkt

Der Bruch nach der Erzeugung

Entscheidend ist, ob nach dem erzeugten Material die Korrektur anschließt oder dort der Werkzeugwechsel beginnt.

Entscheidung

Protokoll statt Bauchgefühl

Am Ende steht ein kurzes Protokoll: gemessene Zeit, offene Muss-Kriterien, ungeklärte Datenschutzfragen.

REDAKTIONELLE VERTIEFUNG

schulKI vs Teachino: den passenden Schulworkflow fair vergleichen

Ein Vergleich von schulKI und Teachino ist nur belastbar, wenn beide Angebote denselben realen Schulablauf bearbeiten. Statt angenommener Funktionen oder pauschaler Sieger zählen Unterrichtspassung, Datenweg, menschliche Prüfung und der gesamte Aufwand vom Ausgangsmaterial bis zur nutzbaren Weiterverarbeitung.

VERGLEICH AUFSETZEN

Einen gemeinsamen Schulfall und klare Muss-Kriterien wählen

Definieren Sie vor jeder Demo einen konkreten Fall, etwa die Vorbereitung einer differenzierten Übungssequenz aus eigenem Fachmaterial. Legen Sie Lerngruppe, Lernziel, Ausgangsdatei, gewünschtes Ergebnis und notwendige Freigabeschritte so fest, dass beide Angebote exakt dieselbe Aufgabe erhalten.

Prüfen Sie Funktionen, Preise, Vertragsbedingungen, Datenverarbeitung, Support und Exportmöglichkeiten zum Entscheidungszeitpunkt in den aktuellen Primärdokumenten beider Anbieter. Screenshots, ältere Erfahrungsberichte und fremde Vergleichstabellen können veraltet oder unvollständig sein.

  • identischen Schulfall formulieren
  • Muss-Kriterien vorab gewichten
  • Anbieterunterlagen mit Prüfdatum sichern

PRAXISTEST

Vom Ausgangsmaterial bis zur geprüften Unterrichtsfassung messen

Nutzen Sie ein anonymisiertes Material mit typischen Stolperstellen und lassen Sie daraus Aufgaben auf zwei Niveaus samt Erwartungshorizont entstehen. Bewertet werden fachliche Richtigkeit, Passung zum Lernziel, Qualität der Differenzierung und Zahl der Änderungen durch die Lehrkraft.

Stoppen Sie die Zeit nicht bei der ersten Ausgabe. Einrichtung, Eingabe, fachliche Kontrolle, Korrektur, Weitergabe und spätere Anpassung gehören zum Workflow. Ein schneller Entwurf ist kein Vorteil, wenn fehlende Belege oder unpassende Aufgaben viel Nacharbeit erzeugen.

  • dieselbe Eingabe in beiden Systemen nutzen
  • Ausgaben ohne Markennamen bewerten
  • gesamte Prozesszeit protokollieren

SCHULPASSUNG

Datenfluss, Rollen und Wechselaufwand vor dem Pilot klären

Zeichnen Sie für beide Optionen den Weg jeder Eingabe und Ausgabe: Welche Daten werden benötigt, wo werden sie verarbeitet oder gespeichert, wer erhält Zugriff und wie lassen sie sich löschen oder exportieren? Offene Punkte gehen an Anbieter und zuständige schulische Stellen.

Testen Sie mit einer kleinen Nutzergruppe und dokumentieren Sie, welche Annahmen bestätigt wurden. Die Entscheidung kann je nach Unterrichtsfall unterschiedlich ausfallen; sie sollte Bedingungen, ungeklärte Fragen und einen neuen Prüftermin enthalten, nicht den Anspruch eines dauerhaften Gesamtsiegers.

  • Datenweg als Prozessgrafik erfassen
  • Rollen praktisch erproben
  • Entscheidung mit Grenzen dokumentieren

Mit einem echten Schulfall vergleichen

Wählen Sie eine Aufgabe aus Ihrem Unterricht und spielen Sie sie vollständig durch – bis zur Fassung, die Sie tatsächlich austeilen würden.

FAQ

Häufige Fragen

Nein. Funktionsumfang und Konditionen ändern sich laufend, und die passende Lösung hängt vom Bedarf der einzelnen Schule ab. Die Seite beschreibt ein Verfahren, mit dem Sie selbst zu einer belastbaren Entscheidung kommen.
Für einen Testfall genügen meist zwei bis drei Termine in der Fachschaft: Bedarf klären, beide Lösungen durchspielen, Ergebnisse und Datenschutzunterlagen gemeinsam bewerten.
Auftragsverarbeitungsvertrag, technisch-organisatorische Maßnahmen, Serverstandort, Umgang mit Schülerdaten sowie Konditionen für Schullizenzen – schriftlich und mit Datum.
Der Schwerpunkt liegt auf zusammenhängenden Fachabläufen: Aufgabe mit Erwartungshorizont, Korrektur handschriftlicher Abgaben per Foto und daraus abgeleitetes Fördermaterial, ohne Werkzeugwechsel dazwischen.

Starten Sie mit dem Plan, der am besten zu Ihnen passt.

Ob Schüler:in, einzelne Lehrkraft oder ganzes Kollegium – wir haben das richtige Angebot für Ihren Unterricht.

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